Der Mensch hat in den vergangenen 12.000 Jahren ungefähr 400.000 Nutzpflanzen gezüchtet. Weltweit wird aber nur ein geringer Teil davon angebaut, meist als Monokultur. Damit gehen wichtige Nutzpflanzen und ihr Erbgut verloren. Viele der gefährdeten Nutzpflanzen sind besonders widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Klimaveränderungen. Daher lohnt sich für den Kleingärtner oft der Anbau dieser alten Sorten. Außerdem sind Mischkulturen günstig, weil sich darin Unkräuter, Krankheiten und Schädlinge weniger ausbreiten. Durch verschiedene Erntezeiten wird der Boden dauerhaft beschattet und bleibt länger feucht. Wichtig ist, dass die kombinierten Pflanzensorten zueinander passen. In den Exponaten werden Beispiele für Monokulturen und für geeignete Mischkulturen gezeigt.

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